Sonntag, März 16, 2008

Filmszenen I ...ich versteh´ das nich´was geht da vor?...in: Das Wunder von Berlin. Teil 2. Heino Ferch - Oberstleutnant Jürgen Kaiser.

Teaser Film Das Wunder von Berlin. Heino Ferch - Jürgen Kaiser 2007-08

Bildquelle und alle Bildrechte bei teamworx für ZDF

...ich versteh´ das nich´, was geht da vor?...in: Das Wunder von Berlin Teil 2. Heino Ferch - Oberstleutnant Jürgen Kaiser. Regie: Roland Suso Richter 2007-2008

Die Szene.

Ein Büro.

Schreibtisch. Wir blicken einem Mann im grauen Anzug über die Schulter. Die Nähte des Anzugs sind nicht korrekt gesetzt. Die Jacke steht im Nacken ab. Die Ärmel wurden offensichtlich ausgelassen. Die Bügelfalte der vorher kürzeren Ärmellänge umläuft sein Handgelenk.

Vor ihm ein Telefon mit mehreren Reihen Kurzwahltasten, Gegensprechanlage im kantigen Design der siebziger Jahre. Wir sehen ein Stück Parkettboden, darauf in der Zimmermitte ein heller Teppich.

Der Mann studiert durch seine Brille mit brauem Plastikgestell – Hornimitat - eine offensichtlich häufig gebrauchte Liste, deren Seiten in Klarsichthüllen eingesteckt sind.

Wir hören eine Frauenstimme aus der Sprechanlage:

Genosse Oberstleutnant? Die Genossin Niemann von der Ha Vau eins ist hier.

Schnitt.

Halbtotale. Wir sehen mehr.

Trübe, trübe. Genosse Honegger im Bilderrahmen, der Blick aus dem Fenster zeigt weiße Backsteinmauern. Zimmergröße: fünf Schritte von Wand zu Wand, halbhohe braune Wandverkleidung aus furnierten Spanplatten.

Der Mann, sehen wir jetzt, ist Jürgen Kaiser. Er beugt sich vor, erhebt sich bei seiner Antwort schon halb aus dem Sitz, als er den Knopf der Gegensprechanlage drückt. Sehr wohlgelaunt:

Ja. Soll reinkomm´.

Er steht rasch auf.

Hinter der Tür schulterhoch ein weißer Panzerschrank, abgegriffen zerkratzt.

Kaiser versucht sein Schrittgeräusch zu dämpfen, als er schnell zum Schrank geht, die Tür öffnet. Wir können mit ihm in den Schrank sehen: Fachböden voller West-Spirituosen. Jim Beam, Campari, Whisky und… das sehen wir nicht genau. Er nimmt eine Flasche aus dem Schrank und drückt ihn leise wieder zu.

Im selben Moment öffnet sich die billige Sperrholz-Bürotür und…

..eine verdammt gut aussehende Frau Mitte Dreissig kommt herein.

Sie erwartet Kaiser am Tisch zu sehen. Kaiser tritt aus seiner Position hinter der Tür auf sie zu. Sie erschrickt ein wenig, schließt langsam die Tür.

Sie ist nicht nur sehr hübsch, sie trägt auch Kleidung, die wohl kaum in der DDR zu kaufen ist. Ein tailliertes „amerikanophiles“ Jeanskleid mit breitem Bandeau-Ledergürtel.

Kaiser freut sich. Marion ist seine Kollegin und Geliebte. Er schiebt sich an sie heran, lässt seine Körperlichkeit spielen, lächelt mit sehr männlicher Aura und raunt ihr zu:

Ich hab´ wat für Dich.

Marion nimmt die Aufforderung zum Mann-Frau Spiel nicht an:

Ick ooch.

Awa det wird dia nich jefalln.

Sie geht zur Couch, setzt sich. Kaiser schaltet den Tarzan in sich ab. Gibt ihr aber noch, was er hinter seinem Rücken in der Hand hält. Eigentlich hatte der die Flasche wohl präsentieren wollen und sich auf ihren überraschten Dank gefreut.

Er sieht ein bisschen verstört, beflissen und verloren aus, als er sich beeilt, die Flasche Chanel No. 5 jetzt auf den Couchtisch zu stellen.

Er setzt sich neben Marion auf die Armlehne der Couch, legt die Hände brav übereinander.

Marion lächelt ihn an. Das war schon das Dankeschön. Parfum hatte sie sich gewünscht und quasi indirekt bei ihm bestellt. Ein Herr, nein ein Geliebter, hat seine Freundin mit Geschenken zu verwöhnen. Immer schön daran denken, meine Herrn.

Marion greift das goldene Tischfeuerzeug und eine Zigarette.

Kaiser – ganz beflissener Gentleman – nimmt ihr das Feuerzeug so aus der Hand, dass seine Hand die ihre berührt – läßt die Flamme aufspringen und hält sie ihr hin. Das goldene Gliederband seiner Westuhr glänzt am Handgelenk.

Kaiser berührt Marion zwar nicht weiter, aber wir fühlen, dass er ihren intimen Körperabstand durchbricht, um sie seine Körperlichkeit fühlen zu lassen. Vielleicht bekommt sie ja Lust.

Marion:

Diese Anja hat ´ne Akte.

Er dreht sich weg, richtet sich auf. Anheizen ist vergessen. Frustiert:

Na das war ja zu erwarten.

Er steht auf, geht zum Fenster:

Mein Sohn lässt sich immer mit den falschen Leuten ein, das ist doch zum Kotzen.

Kaiser nah. Frustriert. Besorgt. Er dreht sich zu Marion:

Is sie O.V.?

Wir blicken mit ihm zu Marion. Sie fühlt sich offensichtlich sicher und wohl, hat ein Bein übergeschlagen. Ihr Rock ist zwar midi, aber ein schwarzer kniehoher Lederstiefel blitzt darunter hervor und macht es unserer Phantasie recht leicht, ihre Beine für kilometerlang zu halten.

Marion:

Ick hap die Akte nich jesehn, ick hap nua mit dem Aktenführa jesprochn.

Ick sach Dia nich wer et is, aba die Akte wird rejelmässich jesäubat.

Dea wees aba ooch nich, wea da die schützende Hand voahält.

Kaiser wieder nah. Er denkt. Pause. Dann, leise:

Warum macht die sich an mein Sohn ran?

Marion entknotet ihre Anita-Ekberg-La-dolce-vita -Beine, steht auf. Jetzt hat sie doch noch Lust bekommen. Sie tritt von hinten an Kaiser heran, schmiegt eine Hand auf seine Schulter und stützt ihr Kinn darauf:

Dat wees ick nich`

Wie hoch Kaisers ängstliche Spannung war, wird klar, als er explodiert. Er zischt sie böse an:

Dann krieg´s raus!

Böser Fehler. Marions Gesichtsausdruck zeigt ihre augenblickliche Distanzierung. Sie lässt ihn los. Ohne Wut oder Weinerlichkeit, sachlich:

Das Wunder von Berlin Jürgen Kaiser und seine Kollegin Marion Niemann (Heino Ferch Gesine Cukrowski)

Bildquelle und alle Bildrechte bei www.teamworx.de für ZDF

Ick bin nich mea Deine Untergebne.

Sie wendet sich schnell ab, drückt ihre Zigarette aus und geht zur Tür. So nicht, mein Herr. So nicht.

Kaiser hechtet ihr hinterher. Es tut ihm leid. Er hält sie vorsichtig am Ellbogen zurück, dreht sie zu sich.

Marion entschuldige bitte.

Es tut mir leid, ich bin..

Wir sehen, dass er verstört ist, sein Blick fasst keinen festen Punkt. Er atmet hörbar.

Ich bin heute etwas nervös.

Jetzt reißt er sich zusammen, das Ganze noch mal in sachlicher Form:

Warum sollte jemand einen Vorgang frisieren wollen, den man nur innerhalb des Ministeriums abfragen kann?

Dazu braucht man Decknamen..

..Anträge in der Registratur, ich….

…versteh das nich´ was geht da vor?

Marion, versöhnlich, sie scheint ihn am Arm zu knuddelpuffen:

Ick bleib´dran.

Will die Tür öffnen, um zu gehen.

Kaiser:

Marion?

Sie bleibt, sieht ihn an.

Kaiser nah. Sehr besorgt, ängstlich fast, mit intensivem Ernst:

Dank Dir.

Marion geht.

Schnitt.

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2007-2008 Heino Ferch (im Alter von 44) – Genosse Oberstleutnant Jürgen Kaiser, Gesine Cukrowski – Oberleutnant Marion Niemann, Kaisers Geliebte in der Hauptabteilung I der Staatssicherheitsbehörde der Deutschen Demokratischen Republik

Gesine Cukrowski unterstützt http://www.stiftung-findelbaby.de/

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(s.a. "Deutschlandlied" Buch: Peter Märthesheimer, Regie: Tom Toelle. Szene: Nylons. Hanno und Lisa.)

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Donnerstag, März 06, 2008

Filmszenen I ..as a free man....in: Das Wunder von Berlin Teil 1. R.: Roland S. Richter 2007-08

Teaser Film Das Wunder von Berlin. Heino Ferch - Jürgen Kaiser 2007-08

Bildquelle und alle Bildrechte bei teamworx.de für ZDF

...Therefore, as a free man, I take pride in the words:
Ich bin ein Berliner.....

in: Das Wunder von Berlin. Teil 1. Heino Ferch - Jürgen Kaiser. Buch:
Thomas Kirchner Regie: Roland Suso Richter 2007 - 2008

von: ignazwrobel

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Dokumentarfilm-Dokumente

Impressionen vom Tag des Mauerfalls, Alltagsbilder von der Mauer, Luftaufnahmen des Brandenburger Tors, die breite Prachtstraße unter den Linden endet im Nichts, Bilder des Todesstreifens, patroullierende Grenzsoldaten, Wachtürme, Selbstschussanlagen

Film Das Wunder von Berlin. Brandenburger Tor und Mauer.

Bildquelle und alle Bildrechte bei www.teamworx.de für ZDF


O-Ton Staatsratsvorsitzender der DDR Erich Honegger:

Die Mauer wird in fünfzig und auch in hundert Jahren noch bestehen bleiben, wenn die dazu vorhandenen Gründe noch nicht beseitigt sind.

Die Sicherung der Grenze ist das souveräne Recht eines jeden Staates und so auch unserer Deutschen Demokratischen Republik

O-Ton Bundeskanzler der BRD Willy Brandt:

Ein Regime des Unrechts
hat ein neues Unrecht begangen,
das größer ist,
als alles zuvor…

O-Ton Der Amerikanische Präsident John F. Kennedy in Berlin:

Therefore, as a free man,
I take pride in the words:
"Ich bin ein Berliner".

Schnitt.

Die Szene

Achtziger Jahre. Berlin Ost.

Das Wunder von Berlin - Wohnhaus Kaiser

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Blassblauer Sommerhimmel, ruhiges Wohnviertel, alter hoher Baumbestand.

Ein großes Walmdachhaus versteckt sich hinter einer dicken Thujahecke. Graue Außenmauern, Fensterläden, geklinkerte Eingangstreppe.

Die Hecke gibt eine Lücke frei für ein Gartentor. Wenige Schritte zur Haustür, zu der drei geklinkerte Treppenstufen hinauf führen.

Nah.

Direkt vor der Tür hat eine schwarze Ost-Limousine gehalten. Der Kofferraum ist schon geöffnet, ein Mann im Anzug steckt mit dem Oberkörper im Kofferraum, um einen Getränkekasten herauszuwuchten.

Ein zweiter ist ebenfalls ausgestiegen. Er war wohl auf der Rückbank im Fond des Wagens gesessen. Weisses Hemd, Seitenscheitel, Krawatte, Anzug, Aktenkoffer, Tageszeitung gefaltet, Sommermantel über dem Arm.

Als der Kastenträger die Getränke zum Haus tragen will, nimmt der zweite ihm den Kasten ab.

In souverän freundlichem Ton:

Lass ma´ Günther ..ich mach das schon.

Der Mann antwortet korrekt:

Wie sie wünschen, Genosse Oberstleutnant.

Aha, Genosse Oberstleutnant, Limousine und Fahrer.

Genosse Oberstleutnant macht zwei Schritte Richtung Haus, da erscheint im Haustürausschnitt ein junger Mann.

Es ist der Sohn des Hauses, Marco, 18, in schwarzen Lederklamotten vollvernietet, blonde Strähnchenpunker-Frisur, Hundehalsband.

DAs Wunder von Berlin. 2008. Jürgen Kaiser - Heino Ferch

Bildquelle und alle Bildrechte bei www.teamworx.de für ZDF

Genosse Oberstleutnant und sein Fahrer starren den jungen Mann einen Moment wie eine üble Erscheinung an, der Junge starrt ebenfalls, versucht dann die beiden Männer zu umschlängeln.

Vater macht einen Abfangversuch. In strengem Ton, frustrierte Mine, Gesichtsausdruck wie ein zerknautschter Pullover:

Du wart´ma n Moment..

Marco, fluchtversuchend:

Keene Zeit

Wir erwarten Marco am Seitenweg zum Garagentor, er kommt auf uns zu. Hinter ihm Vater mit Aktenkoffer, Mantel und gelbem Getränkekasten: Schreit Marco und uns von hinten her nach:

Zum hundersten Mal: so gehste mir nich unter die Leute!!!

Marco dreht sich halb um, stiefelt weiter den Betonplattenweg zur Garage:

..ch bin achzehn! Du hast mir gahh nichts mehr zu sagen!

Dreht sich weg. Wir hören den Vater. Er schreit, völlig daneben weil völlig wirkungslos. Marco ist ihm, dem Genossen Oberstleutnant, nicht dienstunterstellt.

Ich befehle es Dir!

Schnitt.

Nah die Mutter.

Sie ist aus Haustür getreten. Anspannung im Gesicht. Vater und Sohn streiten.

Marco fährt aggressiv herum, geht rückwärts weiter

.. und zu befehlen schon gah nich!!

Schnitt ins Hausinnere.

Am Fenster hinter den Gardinen steht der Großvater. Verfolgt die Szene mit Interesse. Wir sehen durch seine Augen. Draussen der Genosse Oberstleutnant, stur, frustriert und hilflos, der Fahrer dahinter als unwillkommener Zeuge der väterlichen Machtlosigkeit.

Der Genosse Oberstleutnant dreht sich zu seiner Frau. Leise und beleidigt:

Alles Deine Erziehung!

Er geht ins Haus, zischt seiner Frau im Vorbeigehen zu:

Das Wunder von Berlin. 2008. Heino Ferch - Jürgen Kaiser. Veronika Ferres - Hanna Kaiser

Bildquelle und alle Bildrechte bei www.teamworx.de für ZDF

Der macht mich unmöglich vor dem Fahrer.

Verschwindet im Haus. Die Mutter presst die Lippen zusammen.

Von drinnen, wütend. Laut:

Du must ihm auch ma was verbieten!

Die Frau:

Ich verbiet´ ihm nichts mehr! Nie wieder!

Der Fahrer wartet immer noch mit Einkaufsnetzen in den Händen.

Halbtotale.

Frau Kaiser mit Faltenrock, Bluse und braunem Blazer, auf der oberen der drei Klinkerstufen zur Haustür, beugt sich hinunter, nimmt dem Mann die Netze ab, lächelt freundlich:

Das Wunder von Berlin. 2008. Heino Ferch-Jürgen Kaiser, Veronika Ferres - Hanna Kaiser

Bildquelle und alle Bildrechte bei www.teamworx.de für ZDF

Dankeschön.

Schnitt.

2007-2008 Heino Ferch (im Alter von 44) – Genosse Oberstleutnant Jürgen Kaiser, Kostja Ullmann – Jürgens Sohn Marco Kaiser, Veronika Ferres – Hanna Kaiser, Jürgens Frau, Michael Gwisdek – Walter Kaiser, Jürgens Vater.

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Warum ist diese Szene eine Schlüsselszene? Sie macht uns mit fast allen wichtigen Personen der Handlung bekannt, sie führt uns in den Zentralkonflikt Vater-Sohn ein und sie etabliert die Lebens-Welt der Filmfiguren.

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Dienstag, Januar 15, 2008

Filmszenen I Fernsehtipp: Das Wunder von Berlin. Heino Ferch - Jürgen Kaiser. Sende-Termin 27.1. 2008, ZDF, 20:15h

Audio Feature 1 Min O-Ton Ferch, Ferres->Quelle Presseportal.de

Kritik Frankfurter Rundschau->

Kritik Die Welt->

Homepage auf ZDF zum Film->

ZDF-Interview auf podcast.de->

Das Wunder von Berlin. Gwisdek, Ferres, Ferch, Ullmann, Herfurth

Click auf das Foto, um zur Original-Bildquelle zu gelangen: www.cologne-conference.de

Das Wunder von Berlin ( Sende-Termin 27.1. 2008, ZDF, 20:15h)

Filmbeitrag von ZDF zur Preview-Filmpremiere am 16.1. Berlin-> ( auf der Zwischenseite, die erscheint, Punkt Mediathek wählen - der Film beginnt)

Filmbeitrag von bild.de zur Preview-Premiere am 16.1. in Berlin->

Foto 1->

Foto2-> (Quelle: ufa)

Porträt Jürgen Kaiser (Heino Ferch) Quelle: mittelbayerische Zeitung-> kreisch!

- Ganz ruhig Mädels, no fear, Heino Ferch sieht in Wirklichkeit immer noch (click hier) so-> aus. Achso. Gottseidank....

Szenenbild 1 Quelle: mittelbayerische Zeitung->

Szenenbild 2 Quelle: mittelbayerische Zeitung->

Szenenbild 3 Quelle: mittelbayerische Zeitung->

Szenenbild 4 Quelle: mittelbayerische Zeitung->

Szenenbild 5 Quelle: bild.t-online.de->

alle Bilder Film-Stills, Standbilder.

Foto Heino Ferch und Veronika Ferres (AP)->-> Artikel auf ngz-online.de

Foto-Bildstrecke auf www.teamworx.de->

Text auf cologne-conference:

D '07, TV-Movie, teamWorx/ZDF/ZDF Enterprises; P: Nico Hofmann, Jürgen Schuster, Benjamin Benedict; R: Roland Suso Richter; B: Thomas Kirchner; D: Kostja Ullmann, Karoline Herfurth, Veronica Ferres, Heino Ferch, Michael Gwisdek, André Hennicke, Gesine Cukrowski, Hermann Beyer, Anna Loos u.v.a. Redaktion: Heike Hempel, Alexander Bickel, ZDF-Fernsehspiel; Fachberater: Prof. Rainer Eckert, Thorsten Diedrich

Die DDR im November 1989: Ohne Blutvergießen verliert ein Regime sein Volk – und eine Bevölkerung gewinnt nach 40 Jahren das Zutrauen, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt der von teamWorx im Auftrag von ZDF und ZDF Enterprises produzierte Fernsehfilm-Event die Geschichte eines DDR-Punks und seiner Familie in der Wendezeit vor dem 9. November 1989. Familiengeschichte als Zeitgeschichte in einem aufwühlend authentisch erzählten Spannungsfeld von Freiheitsbedürfnis, politischen Überzeugungen und alten und neuen persönlichen Beziehungen.

Textquelle: www.cologne-conference.de

Das Wunder von Berlin Heino Ferch Veronika Ferres Quelle : www.businessportal24.com

On April 1, 2007, ZDF Cinefacts announced the start of the shooting programme for the TV-movie "The Berlin Miracle" (working title) in and around Berlin, directed by Roland Suso Richter.

The historical background is the last 18 month prior to the collapse of the Berlin Wall in november 1989.These months are forming the framework of a highly dramatic family story, starring Kostja Ullmann, Karoline Herfurth, Heino Ferch, Veronica Ferres, Michael Gwisdek and André Hennicke.

The story follows the fate of a family in eastern Germany living under the communist DDR-regime - a family live twitched between absence of personal freedom, different political convictions, relationships from past and present and the resulting emotional conflicts.
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Berlin, early summer 1988: Due to the personal influence of his father Jürgen Kaiser (Heino Ferch) punk Marco (Kostja Ullmann) does not have to appear in court after an illegal punk-concert.

In return Marco has to accept his father´s prerequisit: to become an NVA-recruit. During his hard basic training time s
urprisingly soon Marco finds an opportunity to get off with his probation. In the meantime Marcos girl friend Anja (Karoline Herfurth) moves in at the house of the Kaisers.

The liberation movement of the people in the Eastern Block states is gaining vigour and the situation of the family tightens up.

Jürgen Kaiser is afraid to loose his privileged position, his wife Hanna (Veronica Ferres) and his daughter Anja are starting to engage themselves in the demand-
movement for more civil rights.

The conflict between Hanna and Jürgen deteriorates to an open battle.

Meanwhile Marco and his military unit are prepairing themselves for an undercover deployment.

On November 9, 1989 the opening of the border towards West Germany sets
a whole country in motion - for Marco and Anja, Jürgen and Hanna and grandpa Walter (Michael Gwisdek) nothing will stay the same.

Bericht Abendblatt->->

Bericht Tagesspiegel->->

Gruppenfoto Fototermin->->

Auf einer wahren Geschichte basierend bilden die letzten 18 Monate vor dem Fall der Mauer im November 1989 den hochdramatischen Rahmen für ein Familiendrama mit prominenter Besetzung: Kostja Ullmann, Karoline Herfurth, Heino Ferch, Veronica Ferres, Michael Gwisdek und André Hennicke.

Das aufwändig produzierte TV-Event zeigt eine DDR-Familie im Spannungsfeld von Freiheitsbedürfnis, politischen Überzeugungen, alten und neuen persönlichen Beziehungen und den sich daraus ergebenden emotionalen Konflikten.

Berlin, im Frühsommer 1988: Dem Einfluss seines Vaters Jürgen Kaiser (Heino Ferch), hochrangiger Offizier bei der Staatssicherheit, hat es Punker Marco (Kostja Ullmann) es zu verdanken, dass er nach einem illegalen Punkkonzert nicht vor Gericht landet.

Widerwillig muss Marco die Bedingung seines Vaters akzeptieren und seinen Dienst als NVA-Rekrut antreten. Während Marco in der harten Grundausbildung unerwartet rasch Gelegenheit zur Bewährung findet, zieht seine Freundin Anja (Karoline Herfurth) bei den Kaisers ein.

Unter dem Einfluss der an Tempo gewinnenden Freiheitsbewegung in den Ostblockstaaten spitzt sich die Lage in der Familie immer mehr zu.

Jürgen Kaiser fürchtet um seine privilegierte Stellung, Hanna (Veronica Ferres) und Anja beginnen, sich im Umfeld des Neuen Forums für mehr Bürgerrechte zu engagieren. Es kommt zum offenen Streit zwischen den Eheleuten.

Unterdessen wird Marco mit seiner Einheit auf einen geheimen Einsatz vorbereitet.

Es ist der 9. November 1989, die Öffnung der Grenze wird ein ganzes Land in Bewegung setzen – und auch für Marco, Anja, Jürgen, Hanna und Großvater Walter (Michael Gwisdek) wird nichts bleiben wie es war.

Das Drehbuch für "Das Wunder von Berlin" schrieb Thomas Kirchner ("Mord am Meer"). Vor der Kamera von Holly Fink ("Dresden") spielen in weiteren Rollen neben anderen Gesine Cukrowski, Aaron Hildebrandt, Clemens Schick und Hermann Beyer. Es produziert teamWorx im Auftrag von ZDF und ZDF Enterprises, Produzenten sind Nico Hofmann (Interview mit Nico Hofmann in "Vanity Fair" ), Benjamin Benedict und Jürgen Schuster. Die Redaktion im ZDF liegt bei Heike Hempel und Alexander Bickel.
Verfasser: Darius Metzner

Quelle: ZDF Cinefacts.de 11.4.2007

Heino Ferch,

Veronika Ferres, (Neger, Neger Schornsteinfeger; Kein Himmel über Afrika; Die Manns-ein Jahrundertroman; Les Misérables; Rossini; Das Superweib.)

Etwas Unglaubliches ist passiert: nur 12 Minuten - in Worten: zwölf! - Minuten, nachdem ich diesen Beitrag auf blogger veröffentlich hatte, ist er in Google verschlagwortet. Früher hat das mindestens zwei Tage gedauert.....Mich trifft der Schlag! ..ach, ach ja, blogger ist das Blog-Portal von Google...

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